1933 hatte Hans Scharoun das Elternhaus des Bochumer Gemeindemitglieds Helga Zumpfe in Löbau erbaut, das heute weltberühmte „Haus Schminke“, in dem sie selbst 18 Jahre wohnte. Man kann sich vorstellen, dass in den dreißiger Jahren diese Art der Moderne in Deutschland keine Zukunft hatte. Insofern „überwinterte“ Scharoun mit unauffälligen und wenig unbequemen Einfamilienhäusern und macht erst in den fünfziger und sechziger Jahren durch spektakuläre „organische“ Bauten wieder auf sich aufmerksam.